Erfolgreicher Feldfutter-Anbau mit TopQuh:

Feldfutter als Grundfutterkomponente in der Milchviehfütterung und bei der Produktion von Substraten für die Biogaserzeugung bekommt eine immer größere Bedeutung. Hier ein paar TopQuh Tipps für Ihren Anbauerfolg:

Tipps für Ihren Boden

  • der pH-Wert sollte über 5,5 liegen
  • ungünstig sind Böden, die zur Vernässung neigen oder auch sehr trockene Standorte
  • besonders gut eignen sich Standorte mit gleichmäßiger Niederschlagsverteilung
  • keine besonderen Anforderungen an die Bodenart

Tipps für Ihre Aussaat

  • i.d.R mit der Drillmaschine nach vorhergehender Pflugfurche
  • auf geringe Reihenabstände (< 15 cm) und eine flache Aussaat (max. 2 cm tief) achten
  • zur Sicherung des gleichmäßigen Aufgangs nach der Aussaat unbedingt walzen

Tipps für Ihre Silierung

  • für hohe Verdaulichkeiten und Energiedichten auf rechtzeitigen Schnitt achten (Beginn bis Mitte Ähren-/Rispenschieben)
  • Anwelken auf dem Feld ist zur Sicherung von Trockensubstanzgehalten von ca. 30 % notwendig
  • zu empfehlen sind Mähwerke mit Aufbereitern, welche diesen Prozess fördern

Ihr Dauergrünland braucht Pflege

Eine erfolgreiche Grünlandbewirtschaftung setzt eine dauerhaft gute Pflege voraus.

  • Ziel jeder Pflegemaßnahmen ist die Erhaltung und Förderung einer standort- und nutzungsgerechten Grasnarbe, die intakt und leistungsfähig ist
  • angemessene Pflegemaßnahmen wirken gegen Verunkrautung durch z.B.  Ampfer, gemeine Rispe, Löwenzahn, Brennnesseln und Quecken
  • Pflege und Nutzung sind voneinander abhängige Maßnahmen und sollten sich ergänzen


Düngung

Eine ausgewogene Düngung mit optimiertem Einsatz von Mineraldüngern und Gülle gewährleistet zusammen mit allen anderen Maßnahmen eine erfolgreiche Grundfuttererzeugung.


Informieren Sie sich hier über die möglichen Bodenbearbeitungsarten:

Zwischenfruchtanbau

Der erfolgreiche Zwischenfruchtanbau wird durch verschiedene Faktoren beeinflusst. Dazu zählen neben der Fruchtfolge auch der (mögliche) Aussaattermin sowie die Aussaat- bzw. Ausbringtechnik.

Zur Etablierung eines ordentlichen Zwischenfruchtbestandes zählt bereits die Ernte der Hauptfrucht. Achten Sie dabei auf eine optimale, gleichmäßige Strohverteilung (ggf. Mulchen der Stoppeln). Damit die Wasserversorgung für die Samen sichergestellt werden kann, bietet sich die Aussaat unmittelbar nach dem Mähdrusch an. Dadurch kann gleichzeitig die Konkurrenz durch Ausfallgetreide verringert werden. Den Nachteil einer sehr frühen Aussaat stellt allerdings die vorzeitige Samenbildung einzelner Pflanzenarten (z.B. Buchweizen) dar. Eine flache  Aussaat (max. 2-3 cm) in ein feinkrümeliges, gut rückverfestigtes Saatbett (insbesondere bei Feinsaaten) sorgt für ein gleichmäßiges Auflaufen der Zwischenfrüchte.

Die Nährstoffversorgung (gemäß Düngeverordnung) stellen Sie idealerweise vor der Aussaat sicher. Bei der Anrechnung des Zwischenfruchtanbaus als ÖVF ist lediglich eine organische Düngung (z.B. Gülle bzw. Gärrest) erlaubt.

Das Mulchen bzw. Walzen der Zwischenfruchtbestände nach Ende der Vegetation erleichtert das Abfrieren und vereinfacht die gleichmäßige Einarbeitung im Frühjahr.